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Die Liebe...
Ich träum von Dir
Heut’ Morgen bin ich aufgewacht,
so wunderbar nach dieser Nacht.
Du lagst in meinen Armen - so nah bei mir,
Du schliefst ganz tief - ich war bei Dir.
Nichts schien Dich in Deiner sanften Ruhe zu stören,
Dein tiefer Atem und Dein Geruch liessen mich betören.
In Deinem Schlaf wirkst Du wie ein zerbrechliches Kind,
der beginnende Frühling mit der Sonne und dem Wind.
Als würde Dir die gesamte Welt zu Füssen liegen,
ein grosses Blumenmeer in Deinem Herzen wiegen.
Die Freude in Deinem schönen Gesicht,
die Sonne für mich und auch das Licht.
Auf einem Schiff, da sah ich Dich,
stolz an der Reeling, Du sahst nur mich.
Sprühend Deine Jugend und voller Lebenskraft,
Deine Ausstrahlung war reine Leidenschaft.
Ich sprang hinauf zu Dir an Deck,
zu zogst mich schnell in ein Versteck.
In Deinen Armen feste hieltst Du mich,
ich wünschte nichts als einfach nur Dich.
Den schützenden Hafen verliessen wir nun,
versteckt wollten wir nichts dagegen tun.
Wir liessen alles, was uns band,
die Zukunft lag in uns’rer Hand.
Heut’ Morgen bin ich aufgewacht,
gestreichelt hab’ ich Dich ganz sacht.
Im Schlaf bist Du erfüllt von Sonnenschein,
ich wollt’ Du könntest immer bei mir sein.
Deine Hand entspannt auf meinem Bauch,
Dein naher Atem wie ein Lebenshauch.
Du bist so wunderschön in Deinen Träumen,
der Freiheit, Sonne, Licht und Bäumen.
Ich sah Dich auf einem weiten Feld,
stark und mächtig, mein grosser Held.
Du rittest einen mächtigen Schimmel
der Regen fiel schwer vom Himmel.
Es führte Dich Dein Weg zu mir,
es zählte nur das jetzt und hier.
Schwang mich auf’s Pferd an Deinen Rücken,
Mein Herz schlug Purzelbäume vor Entzücken.
Den Wind und Sturm im Gesicht und nassen Haar,
Träume scheinen im Schlaf so wunderbar wahr.
An einem Gasthof da machten wir halt,
Uns war von der Nässe so unendlich kalt.
Im schummrigen Zimmer da war’s plötzlich warm,
Du nahmst mich leidenschaftlich in Deinen Arm.
Wir beglückten uns zärtlich die ganze Nacht,
vom Mond und den Sternen im Himmel bewacht.
Heut’ Morgen bin ich dann aufgewacht,
und sah Dich in Deiner nackten Pracht.
Ich betrachte Dich in Deinem Schlummer,
Und küsse von Dir all Deinen Kummer.
Randvoll gefüllt mit Hunger auf Leben,
Hast Du einer Frau so viel zu geben.
Im Schlaf vergisst Du all’ den Schmerz,
ich schenke Dir mein ganzes Herz.
Ich sah Dich im Wald auf dem Bett aus Moos,
den Kopf leg' ich Dir in Deinen Schoss,
Du streichst mir über’s Haar so zart und fein,
wir möchten nirgendwo anderst sein.
Die Nacht, sie kommt, die Sonne sinkt,
der Mond im Himmel lacht und winkt.
Er lädt uns ein noch zu verweilen,
doch Hunger lässt uns heimwärts eilen.
In dieser Nacht bin ich aufgewacht,
was Liebe alles aus mir macht.
Greifen will ich nach lustvollem Leben,
und nach Vollendung mit Dir streben.
Im Schlaf so ruhig, Dein Mund leicht offen,
ich darf von Dir nur wenige Stunden erhoffen.
Darin eröffnest Du mir Deine Seele,
und nimmst von mir die grosse Leere.
Aufzuwachen an jedem neuen Morgen,
zu teilen mit Dir all meine Sorgen.
Mir Dir zu weinen, singen, lachen,
und über unser Leben wachen.
Momente dieser Art muss ich mir immer stehlen,
dieses Glück mit Dir wird mir immerzu fehlen.
Ich will mit Dir zusammen keine Minute versäumen,
und jeden Morgen vom Erwachen neben Dir träumen...
Morgen um Morgen mein ganzes Leben lang,
Freude und Trauer umfassen mein Herze bang,
werde ich von Deiner Liebe träumen;
Abschiede lassen uns vieles versäumen!
Ich - liebe Dich, was soll ich mehr dazu sagen?
Ich werde Dich immer in meiner Seele tragen!
Wo Du auch immer bist mein Freund, mein geliebtes Herz,
suche mich heim in meinen Träumen und nimm den Schmerz!
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